Miteinander Wege gehen,

                                Voneinander lernen,

                                                        Füreinander da sein!

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Grußworte

Angelika Kuppetz

Alles Jubiläum …..... oder was?

 

Die Wielandschule hat in ihrer 50-jährigen Geschichte bereits viele stürmische Zeiten durchlebt. Sei es in Bezug auf die zahlreichen Gebäudesanierungen oder die vielen politischen und pädagogischen Veränderungsprozesse. Allein die wechselnden Schulbezeichnungen von der „Hilfsschule“ über die „Sonderschule für Lernbehinderte“ zur „Förderschule“ und aktuell zum „Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum mit dem Förderschwerpunkt Lernen“ (SBBZ) kennzeichnen die Bandbreite an Entwicklungen, welche in den letzten Jahrzehnten bewältigt werden mussten. In Zeiten der Inklusion wurde der Schule im städtischen Schulentwicklungsplan im Jahre 2012 das endgültige „Aus“ für das Jahr 2018 vorher gesagt.

Unsere kleine Schule hat sich bis heute in der Schullandschaft Laupheims behaupten können und es erfüllt uns als Schulgemeinschaft mit Stolz das 50-jährige Schuljubiläum der Wielandschule im Schuljahr 2018/2019 feiern zu dürfen. Seit 50 Jahren befindet sich die Wielandschule in dem denkmalgeschützten und geschichtsträchtigen Gebäude in der Rabenstraße 40. Wir identifizieren uns sehr stark mit unserem wunderschönen Schulhaus, dass eine angenehme Lern- und Arbeitsatmosphäre bietet. Mitten im Schulcampus Rabenstraße sind wir auf Augenhöhe mit Grundschule, Gemeinschaftsschule, Realschule und Gymnasium. Wir sind unserem Schulträger, der Stadt Laupheim, dankbar für ihren Zuspruch und ihre tatkräftige Unterstützung, insbesondere in Bezug auf die materielle Ausstattung der Schule.

Das Staatliche Schulamt Biberach unterstützt uns nicht nur bei der Bewältigung von Schulverwaltungsaufgaben oder bei pädagogischen Fragestellungen, sondern seit je her auch in unserer Lehrerversorgung. Der gegenwärtige Lehrermangel in den Grundschulen und Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren in ganz Baden-Württemberg betrifft leider auch unsere Schule. In einem jungen Kollegium, haben wir ständig mit familienbedingten Lehrkräfteausfällen zu kämpfen. Vielleicht haben die Störche, die einst in Scharen auf unserem Schuldach eine Pause eingelegt haben, auch eine tragende Rolle gespielt? Wir können daher nicht unter Kindermangel klagen und dies sogar in doppelter Sichtweise. Zum einen trotzen unsere Lehrkräfte den Geburtenstatistiken und zum anderen haben wir in der Schule so viele SchülerInnen wie lange nicht mehr. Dies freut uns sehr.

Alles Jubiläum …..... oder was? Ja, fast! Wir haben uns zu diesem Jubiläum einige Gedanken gemacht und sind unserem Leitspruch –miteinander-voneinander-füreinander- treu gefolgt. Wir möchten mit allen am Schulleben Beteiligten den 50. Geburtstag unserer Schule würdig feiern.

Dazu wird im November 2018 ein Festakt stattfinden. Unsere selber gestaltete Jubiläumsfahne wird gehisst und unsere eigene Silbermünze mit der Abbildung des Wielandschulgebäudes und des Laupheimer Stadtwappens wird bei mehreren Schauprägevorführungen hergestellt. Eine Torte mit dem Abbild der Wielandschule darf natürlich nicht fehlen.

Im Dezember 2018 wird es im Café Moosmayer die leckeren Wieland-Pralinen geben.

Im April 2019 findet ein Elternfrühstück in der Schulmensa statt. Gemeinsam möchten wir ein multikulturelles Frühstück zubereiten und mit netten Gesprächen den Morgen genießen. Gestärkt vom Frühstück werden wir im Anschluss in unserem Schulgarten einen Baum pflanzen.

Die Lehrkräfte planen einen abwechslungs-reichen Ausflug im Mai 2019. Das Jubiläumsjahr wird im Juni 2019 mit einem Tag der offenen Tür beendet. Hier erwartet die Besucher ein tolles Programm für Jung und Alt.

An dieser Stelle bedanke ich beim gesamten Kollegium für ihr Engagement.

 

Lassen Sie uns miteinander Wege gehen,

voneinander lernen

und füreinander da sein!

 

Ihre Angelika Kuppetz

Schulleitung

 

 

Sehr geehrtes Kollegium, liebe Eltern, Schülerinnen und Schüler,

 

im Namen der Stadtverwaltung und des Gemeinderats darf ich der Wielandschule aufs Herzlichste zum 50. Jubiläum gratulieren.

50 Jahre Wielandschule sind eine Zeit voller Geschichten und Geschichte. Die Schule hat sich in dieser Zeit sehr verändert. Sie ist über die Jahre hinweg gewachsen und die Förderung und Begleitung der Schülerinnen und Schüler hat sich stets weiterentwickelt. Die didaktischen Konzepte, die Ausstattungen der Räume und die pädagogischen Ansätze haben sich seit der Gründung im Jahr 1968 kontinuierlich verändert. Aber damals wie heute stellt die Schule die individuellen Bedürfnisse und Ansprüche der Schülerinnen und Schüler in den Mittelpunkt. Kompetenzen erschließen, Stärken fördern und im Bedarfsfall unterstützen – mit dieser Herangehensweise ist es gelungen, Kindern Lern- und Entwicklungsperspektiven zu eröffnen, die im sonstigen Schulsystem kaum oder gar nicht eröffnet werden können. Dabei steht nicht nur die Vermittlung von Lerninhalten, sondern auch die Entwicklung zu einer eigenständigen und selbstbestimmten Persönlichkeit der Kinder im Zentrum der Aufmerksamkeit.

Ich wünsche dem Kollegium um Frau Rektorin Kuppetz, dem Förderverein, allen Eltern, Schülerinnen und Schülern, eine rundum gelungene Jubiläumsfeier.

 

Ihr Gerold Rechle

Oberbürgermeister

 

 

Gerold Rechle
Achim Schwarz

Die Wielandschule in Laupheim, ein sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum mit dem Förderschwerpunkt Lernen, unterrichtet seit 1968 in kleinen Klassen und auf Wunsch von Eltern auch als inklusive Schüler an den Regelschulen Schülerinnen und Schüler mit einem festgestellten sonderpädagogischem Förderbedarf.

In den Mittelpunkt der pädagogischen Arbeit werden die Kinder und Jugendlichen mit ihren Stärken und Schwächen gestellt. Ziel ist es jeden Einzelnen dabei zu unterstützen, seine individuelle Persönlichkeit mit all seinen Facetten zu entwickeln.

Ich wünsche der Schulleiterin Frau Kuppetz und den dort engagiert unterrichtenden Lehrkräften weiterhin alles Gute und den ihr anvertrauten Schülerinnen und Schülern eine schöne und erfolgreiche Schulzeit.

 

Ihr Achim Schwarz

komm. Amtsleitung Staatliches Schulamt Biberach

 

 

Der Förderverein der Wielandschule unterstützt seit 6 Jahren die sonderpädagogische Einrichtung sowohl in monetärer als auch in ideologischer Hinsicht.

Gestatten Sie mir einen kleinen Rollentausch. Normalerweise wird eher dem Verein gedankt, den heutigen Festtag möchte ich aber zum Anlass nehmen, dass wir ein großes Dankeschön aussprechen. Im Namen des Fördervereins danke ich allen, die unser Schuljubiläum mit uns feiern – und allen fleißigen Kollegen und Mitarbeitern, die mitgeholfen haben, unser Jubiläum vorzubereiten. Ich danke euch allen ganz herzlich, weil jeder von euch seinen ganz eigenen persönlichen – individuellen Anteil an unserem Schuljubiläum hat. Eigentlich ist dies die heutige Quintessenz.

Es gibt ein Zitat des erfolgreichen Bill Gates – Gründer und Inhaber von Microsoft – das zum heutigen Jubiläumstag unserer Wielandschule passt. Nach 5 Dekaden wird gerne bilanziert, resümiert oder auch neudeutsch evaluiert.

 

„Einige Menschen machen einiges richtig.

Nur sehr wenige Menschen machen alles richtig.

Wir haben zumindest das Meiste richtig gemacht“.

 

Ich denke, auch wir haben das Meiste richtig gemacht. Dieser Auffassung war übrigens auch das Evaluatorinnen-Tandem, das vor ein paar Jahren unsere Schule inspizierte.

Abschließend möchten wir vom Förderverein der bzw. unserer altehrwürdigen Wielandschule noch ein paar Wünsche mit auf den Weg geben. Existenzielle Wünsche für die nahe Zukunft, aufgrund der Schnelllebigkeit der Bildungspolitik.

Zuerst wünsche ich der Schule den Fortbestand des bis dato so gut funktionierenden Fördervereins mit ordentlichen Finanzressourcen. Davon profitiert ja ausschließlich die Schule.

Ferner wünsche ich der Wielandschule – mal ganz bescheiden und vorsichtig optimistisch – für die nächsten Jahre das Überleben als eigenständige Schulart mit weiterhin multilateralen und stark ausdifferenzierten Lern- und Förderangeboten.

Sie soll nicht wegrationalisiert und auch nicht „weginkludiert“ werden.

Sie soll auch nicht wegideologisiert werden bei bildungspolitischen Debatten. Sie soll auch nicht in eine Gemeinschafts- oder Werkrealschule eingehen – und damit de facto untergehen. Möge für den Erhalt und den Fortbestand dieser Schulart das Land Baden-Württemberg stets die Finanzmittel für die dazu erforderlichen Personalressourcen im Staatshaushalt genehmigen. Mögen sich dafür auch stets politische Mehrheiten im Landtag aussprechen bzw. finden lassen.

In diesem Sinne wünscht der Förderverein der Wielandschule eine gute und erfolgreiche Zukunft. Oder – wie der Lateiner sagen würde „Morituri diutius vivunt“. „Totgesagte leben länger!“

 

Glück auf, Wielandschule!

 

Ihr Klaus Heitele

1. Vorsitzender Förderverein der Wielandschule

Klaus Heitele
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